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Neue Zusatz-Weiterbildung: Medikamentöse Tumortherapie am Auge

Redaktion Augenarzt Jobs3 min read

DOG und BVA haben eine neue Zusatz-Weiterbildung zur medikamentösen Tumortherapie am Auge auf den Weg gebracht. Der Deutsche Ärztetag stimmte im Mai 2025 zu, die Veröffentlichung erfolgte am 17. März 2026. Die Qualifikation schafft einheitliche Standards für Indikation, Durchführung und Überwachung.

Neue Zusatz-Weiterbildung: Medikamentöse Tumortherapie am Auge

Was die neue Qualifikation umfasst

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) haben eine neue Zusatz-Weiterbildung zur medikamentösen Tumortherapie am Auge initiiert. Die Qualifikation richtet sich an Augenärztinnen und Augenärzte und deckt die direkte Applikation von Medikamenten an und in das Auge, unterstützende Behandlungen sowie das Management von Komplikationen ab.

Inhaltlich behandelt die Weiterbildung die Indikationsstellung, die Durchführung und die Überwachungsstandards. Auch systemische Therapie-Nebenwirkungen, die das Auge betreffen, etwa Hornhauttrübungen oder Netzhautschäden, sind Bestandteil.

Zeitlicher Ablauf

Der Deutsche Ärztetag stimmte der neuen Zusatz-Weiterbildung im Mai 2025 zu. Die Veröffentlichung erfolgte anschließend am 17. März 2026.

Umsetzung durch die Landesärztekammern

Die konkrete Umsetzung steht noch aus, da die Zusatz-Weiterbildung von den einzelnen Landesärztekammern in ihre Weiterbildungsordnungen übernommen werden muss. Erst danach werden die spezifischen Curricula, die Anforderungen und die zugelassenen Weiterbildungsstätten festgelegt.

Bedeutung für die Patientensicherheit

Die neue Zusatz-Weiterbildung schafft klare Standards für die Indikation, die Durchführung und die Überwachung. Durch die einheitliche Strukturierung der Anforderungen wird die Qualität der Versorgung in diesem spezialisierten Bereich der Augenheilkunde gestärkt.

Sources